Aktuell

Je chronologisch absteigend sortiert.


 

"Anders wachsen" – neuer Internetauftritt mit Petition

"Anders wachsen", bekannt geworden durch die erfolgreiche Resolution "Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum" auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden, hat einen neuen ansprechenden und informativen Internetauftritt und lädt dort zur Online-Unterzeichnung dieser Petition ein:

Ich bitte den Rat und die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), sich des Themas "Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum" anzunehmen, der falschen Vorstellung vom grenzenlosen Wirtschaftswachstum zu widersprechen, von den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein Ende des Zwangs zum Wirtschaftswachstum zu fordern und dazu eine breite Öffentlichkeitskampagne durchzuführen.

Anselm Rapp, 07.11.2011
 

Berliner Erklärung zur Banken- und Finanzkrise Oktober 2011

Angesichts der aktuellen ökonomischen Verwerfungen und der weltweiten Protestbewegungen verabschiedete und veröffentlichten die etwa 140 Teilnehmer der Tagung der Akademie Solidarische Ökonomie vom 22.-23. Oktober 2011 in Berlin eine Erklärung, die knapp zusammenfassend die wichtigsten Inhalte und Anliegen unserer Bewegung wiedergibt.

Die Tagung stand unter dem Thema "Kapitalismus und dann? Perspektiven eines Systemwandels".

Die Akademie beschäftigt sich seit drei Jahren mit diesem Thema und hat sich zum Ziel gesetzt, Entwürfe einer Wirtschaftsweise jenseits des Kapitalismus zu entwickeln, in denen nicht das Gewinnstreben, sondern die Bedürfnisse aller Menschen und ein nachhaltiger Umgang mit unserer Erde im Mittelpunkt stehen. (Näheres unter www.akademie-solidarische-oekonomie.de.)

Auf der Berliner Tagung legte die Akademie ihre bisherigen Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit vor und diskutierte sie mit Fachexperten, u. a. mit Christian Felber, Vertreter der Gemeinwohlökonomie-Bewegung, dem Postwachstumsökonomen Nico Paech, dem Theologen und Begründer von Kairos Europa Ulrich Duchrow und Silke Helfrich, Expertin für Gemeingutökonomie.

29.10.2011

Eugen Drewermann: "Der Mammon ist schlimmer als der Teufel"

Eugen Drewermann, "ehemals katholischer deutscher Theologe, suspendierter Priester, Psychoanalytiker, Schriftsteller und ein bekannter Kirchenkritiker" (Wikipedia) wurde von den Salzburger Nachrichten interviewt. Der Titel spricht für sich.

Anselm Rapp, 26.08.2011

Andere zahlen die Zeche
Bayerische Evangelische Landeskirche startet Unterschriften-Kampagne zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer

Es freut mich, dass unsere bayerische Landeskirche mit der "Steuer gegen Armut" an die breite Öffentlichkeit geht und  unsere Gemeinden um Unterstützung per Unterschrift (auch online) bittet. Wer unterschreibt, möchte auch die Begründung kennen. Viele spüren es längst intuitiv,  dass unser Wirtschaftssystem todkrank ist.. Nahezu alle Staaten sind so hoch verschuldet, dass sie ihre Schuldzinsen nur mit Aufnehmen weiterer Kredite bezahlen können; von Tilgung wird schon gar nicht mehr geredet.

Unser Finanzreferent Claus Meier plädiert mit Recht dafür, dass sich jeder Christ eine Meinung zu den Vorgängen auf den Finanzmärkten bilden sollte. Das ist gar nicht so einfach, denn die Zusammenhänge wurden ziemlich vernebelt. Wer sich schon länger mit der Geldproblematik befasst, weiß um die tieferen Ursachen der Krise. Das gegenwärtige Finanzsystem verpflichtet über seine Spielregeln – Kreditschöpfung verbunden mit Zinseszins – zu unbegrenztem Wirtschaftswachstum. Es bewirkt eine ständige Umverteilung von Geldvermögen zugunsten der Wohlhabenden  zu Lasten der großen Mehrheit der Menschheitsfamilie und zu Lasten der Umwelt und des Klimas. Mich beunruhigt es zutiefst, dass "Andere die Zeche zahlen ". So ist es ein wichtiger Schritt, wenn die Finanzmärkte besser reguliert und die Spekulationen durch eine Finanztransaktionssteuer eingedämmt werden. Ein wenig Hoffnung habe ich, dass bei dieser Kampagne meiner Landekirche auch etwas Bewusstsein über unser ordnungsbedürftiges Geldwesen und christliches Wirtschaften in Gang kommt..

 Inge Ammon, 16.08.2011

Darf‘s ein bisschen mehr sein?
Von der Wachstumsgesellschaft und der Frage nach ihrer Überwindung
Eine Broschüre von Brot für die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst

Meine spontane und ganz und gar despektierliche Reaktion auf die im Titel genannte Broschüre war der Gedanke: Ist der Groschen endlich gefallen? Meine zweite, unmittelbar folgende Reaktion war Dankbarkeit darüber, dass der Groschen so weit gefallen ist. Ich nehme für mich das Recht auf beide Reaktionen in Anspruch, kenne ich Brot für die Welt doch seit Jahrzehnten, unterstütze im Rahmen meiner Möglichkeiten und begleite konstruktiv kritisch. Zu Beginn kannte ich Brot für die Welt als karitative Organisation, die durch Spenden Not lindert. Die zweite Phase war die Hilfe zur Selbsthilfe, ein wesentlicher Schritt. Nun scheint eine dritte, wesentliche Runde eingeläutet, nämlich die konkrete Befassung mit den Ursachen der Armut. Dass ständiges unnatürliches Wachstum einerseits einschneidende Reduktion der Lebensbedingungen andererseits zur Folge hat, scheint bewusst geworden. Die vierte und letzte Phase wäre die Erkenntnis der Wurzeln des leistungslosen und deshalb wachstumsgierigen Einkommens: unser destruktives Geldsystem. Möge sie bald folgen. Sich über den aktuellen Stand der Auseinandersetzung mit dem Thema durch Lektüre der Broschüre zu befassen, empfehle ich.

Unter www.brot-fuer-die-welt.de kann die Broschüre heruntergeladen oder kostenfrei bestellt werden.

Anselm Rapp, 17.07.2011

CGW auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden
1. - 5. Juni 2011

Die Christen für gerechte Wirtschaftsordnung waren wieder auf dem Markt der Möglichkeiten des Kirchentages in Dresden vertreten.

Das Konzept unseres Standes hat sich diesmal noch stärker an der Losung des Kirchentages orientiert - "... da wird auch dein Herz sein" (Matth. 6, 21). Hier sind Standentwurf und Bilder von Stand und Umgebung dargestellt.

In Gesprächen mit Besuchern hat sich herausgestellt, dass die Zinstreppe und auch die Zinsbestandteile zu Erläuterungen hilfreich sind. Wir haben die Plakate ergänzt.

Mit unserem Thema Wirtschaftsordnung besetzten wir ein eher theoretisches Thema inmitten von praktischen Initiativen - Atomausstieg, alternative Energieerzeugung, ... Daraus ergaben sich interessante Gesprächen mit den Teams der Nachbarstände, bis hin zu praktischen Anregungen. Z. B. sollte das Plakat zur Kirchentagslosung (PDF) noch ergänzt werden um den Gegensatz "Zeit ist Geld" – "Zeit haben".

Auch der Anschlag der 9,5 Thesen im Oktober 2009 war vielen bekannt und regte zu guten Gesprächen an.

(06.06.2011)

Wachstumsresolution auf Kirchentag erfolgreich!

Im Rahmen der Kampagne "Alternativen zum Wachstum" hat sich am 5. März in Leipzig der christliche Initiativkreis "Anders Wachsen" gegründet. Er stellte auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden eine

Resolution unter dem Titel "Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum" (PDF)

zur Abstimmung.

Der Resolutionsantrag war der erste, der bereits vor Beginn des Kirchentags im Internetabstimmungsverfahren die erforderliche Anzahl von mindestens 100 Unterschriften Zustimmungen erhalten hat.

Und die Resolution selbst war erfolgreich! Vom CGW-Stand wird uns gemeldet:

+++ Die Wachstumsresolution wurde mit großer Mehrheit angenommen, der große Saal war überfüllt (über 2500 Besucher), die Veranstaltung wurde in einen zweiten Saal übertragen. +++

Ein großer Erfolg, eine große Ermutigung und ein erster großer Schritt, dem weitere folgen sollen. Helfen Sie mit, werden Sie selbst Mitglied im Initiativkreis "Anders wachsen"! Dazu reicht eine einfache Willensbekundung per E-Mail an anders-wachsen@gmx.de. (Bitte teilen Sie uns auch mit, ob wir Sie als Mitglied des Initiativkreises öffentlich nennen dürfen.) Je größer der Initiativkreis, desto größer die Wirkung. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und ohne Verpflichtung.

Hier die Stellungnahmen prominenter Unterstützer (PDF).


Häuft nicht auf der Erde Schätze für euch an.
Häuft vielmehr im Himmel Schätze für euch an.
Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

(Matthäus 6,19-21)

(07.05.2011/30.05.2011/04.06.2011)

Pax Christi Österreich: Grundsatzpapier "Wirtschaftliche Gerechtigkeit und Frieden"

Pax Christi Österreich hat ein Grundsatzpapier (PDF) zu "Wirtschaftliche Gerechtigkeit und Frieden" veröffentlicht, in dem sowohl der Entwicklungsbegriff der kapitalistisch industrialisierten Länder, der
auf der Vorstellung eines unendlichen Wirtschaftswachstums basiert, hinterfragt wird, als auch die Funktionsweise des Geldes und der Finanzmärkte sowie die Verteilungs- und Steuergerechtigkeit thematisiert werden. Aber auch die Wechselwirkungen zwischen individuellem Lebensstil und strukturellen Rahmenbedingungen werden angesprochen. Siehe auch die Pressemitteilung von Pax Christi.

(12.02.2011)

Akademie auf Zeit "Solidarische Ökonomie"

Die Akademie auf Zeit "Solidarische Ökonomie" hat die erste Phase ihrer Arbeit abgeschlossen und arbeitet nun daran, wie und in welcher Form diese Arbeit weitergeführt werden soll.

Ziel ist weiterhin, Alternativentwürfe einer lebensdienlichen, solidarischen und zukunftsfähigen Ökonomie zu erarbeiten und in die öffentliche Auseinandersetzung einzubringen. Dazu soll auf zwei Ebenen gearbeitet werden:

a) auf der Projektebene

b) auf der systemischen Ebene von Alternativentwürfen.

Vom 21.- 23. Oktober 2011 wird es eine Abschluss- und Neustarttagung geben, in der sich der bisherige Kreis für weitere Interessierte öffnet und sich dann neu gründet, evtl. auch mit neuem Namen, z. B. "Akademie Alternative Ökonomie" oder "Akademie Demokratische Solidarwirtschaft" oder "Initiative Gemeinwohlökonomie" oder, oder. Die Schwerpunkte und Aufgaben dieser weiteren Arbeit werden im Vorfeld intensiv diskutiert.

Außerdem werden die bisherigen Ergebnisse in einer Seminarreihe "Ansätze und Bausteine einer Alternativen Ökonomie" vorgestellt, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Erster Termin ist am 25.- 27.2.2011.

(17.01.2011)

Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Mt 6,24)

Pater Anselm Grün gelangt immer wieder in die Zeitungen – allerdings meist mit Finanzthemen. Mit dem Titel "Jesus war kein Antikapitalist" zitiert die Süddeutsche Zeitung vom 8. September 2010 den Pater. Worauf er sich bei dieser Erkenntnis beruft, wäre interessant zu hören. Vielleicht steht die Auflösung im Buch "Gott, Geld und Gewissen", das er gerade mit Puma-Chef Jochen Zeitz geschrieben hat und das im Artikel vorgestellt wird. Wer kein Kapitalist ist und die Ausgabe von 19,90 Euro dafür scheut, kann alternativ die Bibel lesen. Dass er wie Grün zum Schluss kommt, dass Jesus kein Antikapitalist war, ist allerdings nicht garantiert. – Nachtrag: Ich habe einen Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung geschrieben. Er wurde am 24.09.2010 veröffentlicht (PDF).

Keine Reaktion kam von Pater Grün ("beantwortet jeden Brief persönlich"), der auf dieser Seite ja schon einmal erwähnt wurde, auf mein Schreiben vom 2. Februar 2010, obwohl ihn nach einem Monat etliche Gesinnungsfreunde in einer Aktion um Antwort baten.

Anselm Rapp

Mitteilung der EKD zum Zinsverbot

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine

Mitteilung zum Zinsverbot

herausgegeben. Besonders der Satz "Die moderne Wirtschaft kommt ohne die zinsnehmende Geldwirtschaft nicht aus" weckt den Anschein, als hätte die EKD von all den Alternativen, die z. B. im Bereich der Regionalwährungen seit vielen Jahren angewandt werden, noch nie etwas gehört. Selbst die Initiative 9,5 Thesen hat es offenbar nicht geschafft, an dieser Stelle Anstöße zu geben. Oder passen diese Alternativen einfach nicht in die Weltanschauung der EKD?

Wir sollten mit der Kirche darüber ins Gespräch kommen. Es wäre schön, wenn viele sich an ihre Kirchen und an die EKD wenden, z. B. über das Kontaktformular.

CGW in Wikipedia

An dieser Stelle und im CGW-Rundbrief wurde wiederholt berichtet, dass der Wikipedia-Artikel über die CGW kurz nach der Veröffentlichung seitens Wikipedia wegen mangelnder Relevanz wieder gelöscht wurde. Details und einen Link zum Entwurf finden Sie auf der Seite Die CGW in der Wikipedia. (Nachträge am 20.09.2010 und 20.08.2011)

Anselm Rapp

Pater Anselm Grün und das große Geld

Benediktinerpater Anselm Grün ist als Theologe, insbesondere als Autor über 200 großteils christlich-meditativer und beratender Bücher angesehen und gefragt. Aber er macht auch immer wieder Schlagzeilen zum Thema Geld. Für sich selbst ist er, der das Armutsgelübde abgelegt hat, sehr bescheiden, aber für seinen Orden wird er zum Zocker, und diesbezügliche "Kollegen" mahnt er zwar zur Mäßigung, beruhigt aber zugleich ihr Gewissen. Seine Interviews zum Thema Geld und Spekulation stimmen bedenklich:

Es ist schwer verständlich, dass ein so intelligenter und gefühlvoller Mann der Kirche die christlichen Verbote, Mitmenschen auszubeuten, nicht zu kennen, und die Herkunft von Zins- und Börsengewinnen nicht zu verstehen scheint. Ich habe meinem Vornamensvetter deshalb geschrieben:

Als nach über einem Monat noch keine Antwort gekommen war, entschlossen sich CGW- und andere Gesinnungsfreunde, Pater Anselm durch eine Briefaktion um Antwort zu bitten. Ihre Bereitschaft, dabei mitzumachen, kommentierten sie (Auszüge):

"(Ich habe) das Kreditgeschäft, also dass 'der eine Geld braucht, der andere Geld hat', noch nie als Win-win-Geschäft erlebt." "Vielleicht sollte man ihm auch noch die Schrift von Johannes Ude 'Christentum oder Zinswirtschaft?' mitschicken." "Bei dieser Gelegenheit hielte ich einen dezidierten Hinweis auf die fast schon unglaublich naive resp. unerhört fahrlässige Rezeption des 'Talente-Gleichnisses' von Pater Grün für dringend geboten." "Ich kann vor ihm nur warnen, weil er demagogisch im finanziellen Bereich negative Botschaften verbreitet." "Er verkörpert die Probleme, die wir mit den Orden und Klöstern immer wieder haben. Ohne Zinseinkünfte glaubt man nicht auskommen zu können."

Wenn Pater Grün noch antworten sollte – die Briefaktion fand zum 15. März statt –, wird das hier bekanntgegeben und seine Erlaubnis zur Veröffentlichung erbeten.

Anselm Rapp

Thesenanschlag "9,5 Thesen gegen Wachstumszwang und für ein christliches Finanzsystem"

Am 30.10.2009 um 11 Uhr wurden an der Frankfurter Paulskirche "9,5 Thesen gegen Wachstumszwang und für ein christliches Finanzsystem" angeschlagen. "Zinszahlungen erscheinen heute heiliger als der Gott des Lebens, den die Bibel verkündet. Es ist an der Zeit, dass Christen Alternativen zum gegenwärtigen zinsgestützten Geldsystem entwickeln." So der Aufruf, den Sie im PDF-Format abrufen können. Ein spezieller Internetauftritt ist seit 28.10.2009 freigeschaltet. Siehe auch Veranstaltungen.

Auf der neuen Website evangelisch.de der Evangelischen Kirche begann der Thesenanschlag schon einen Tag zuvor Wellen zu schlagen: Wozu brauchen wir eigentlich Zinsen? Der Artikel selbst ist durchaus zinskritisch, die Kommentare uneinheitlich. Diskutieren und helfen Sie mit!

Reaktionen:

Internet-Funde

Hier finden Sie Fundstücke aus dem Internet, die zu unserem Thema passen:

Gott oder Mammon – Warum Martin Luthers Beitrag zu einer Wirtschaftsethik noch brauchbar ist
"Manche besinnen sich in der Krise auch auf ihren christlichen Glauben und suchen hier Rat und Hilfe: Was hat uns die christliche Ethik für das Gebiet des Wirtschaftens zu sagen? Vermag sie uns Wegweisung zu geben? Finden wir dazu in der Bibel, besonders bei Jesus und in der Kirchengeschichte hilfreiche und brauchbare Ratschläge? Bei dieser Suche stoßen wir zwangsläufig auch auf Martin Luther. Er hat nicht nur in Predigten zu wirtschaftlichen Fragen Stellung bezogen, sondern mehrere Schriften veröffentlicht, in denen er sich speziell mit wirtschaftlichen Themen befasst hat."
(Evangelisches Sonntagsblatt für Bayern, 21.11.2010)

Sündige Rendite
"Katholische und evangelische Kirchenbanken locken Anleger mit ethisch sauberen Geldanlagen. Doch fromm beworbene Fonds spekulieren mit Rüstung, Tabak, Alkohol oder Glücksspiel."
(Spiegel online, 13.09.2010)

Das liebe Geld
Die die sächsische evangelische Landeskirche steht unter hohem Finanzdruck, möchte aber erst recht verantwortlich mit Geld umgehen. Christoph Körner – Pfarrer i. R. und zweiter Vorsitzender der CGW – benennt die Ursache der Geldnot: dass man über Zins und Zinseszins aus bloßem Geld mehr Geld machen kann.
(Der Sonntag, Wochenzeitung für die Evangelisch-Lutherische Kirche Sachsens, 01.07.2010)

"Wir sind systemisch zinskritisch"
Ralf Becker, CGW-Mitglied und Mitinitiator des 9,5 Thesen-Anschlags an der Frankfurter Paulskirche, hatte ein sehr interessantes Interview durch die Islamische Zeitung. Möge solche Aufgeschlossenheit gegenüber dem Thema Zins bei den christlichen Medien Schule machen.
(Islamische Zeitung, 23.12.2009)

"Wir haben noch nicht alles erreicht" Christian Führer gründet eine Revolutions-Stiftung
"Es gibt immer noch diesen Globalkapitalismus mit den ewig gleichen Antworten einer vergehenden Epoche. Die Banken machen schon wieder so weiter wie vorher. Das System ist wahrscheinlich heute ebenso unbelehrbar wie der Sozialismus damals nicht reformierbar war. Auch damals hat niemand geglaubt, dass Veränderung gelingt. Heute kann sie wieder gelingen." (Christian Führer war Pfarrer an der Nikolaikirche in Leipzig und Mitinitiator der Friedensgebete, aus denen sich 1989 die Montagsdemonstrationen entwickelten.)
(Der Tagesspiegel, 09.10.2009)

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