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Stellungnahme zur Schrift "Der Frieden braucht
uns" |
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CGW Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V. 1. Vorsitzender Prof. Dr. Roland Geitmann
„Der Friede braucht uns!“
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| 1. | Wirtschaft soll dem Leben dienen | |||||
| a) | Ihre Beschreibung stimmt. Die Gesellschaft kann von sich nicht behaupten, sie beruhe auf einem christlichen Wertekanon. | |||||
| b) | Die von uns und vielen Menschen, Gruppen und Organisationen betriebene Bildungsarbeit sowie die wachsende Not und Angst der Menschen haben das Interesse an den von uns bearbeiteten Fragen zur besseren Funktionsweise des Geldes wachsen lassen. Die kirchliche Friedensschrift könnte – um diese Gedanken angereichert – neue Impulse und Orientierung geben. | |||||
| c) | Eine grundlegende Veränderung unseres Wirtschaftssystems ist dringend notwendig, die allen Menschen den gleichen Zugang zu dem eröffnet, was allen gemeinsam gehört. Dazu gehören sowohl die Regelung der Landfrage und der Rohstoffverteilung als auch das Geld. Das bedeutet: | |||||
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| - | Schrittweise Verlagerung der Steuerlast weg von der Arbeit hin auf die Inanspruchnahme von Naturressourcen (insbesondere Energie, Rohstoffe, Wasser und Boden); als Ökoumlage (letztlich weltweit) pro Kopf zurückverteilt ermöglicht dies Menschen ein Grundeinkommen. | |||||
| d) | Wir befürworten Bündnisse und arbeiten schon jetzt zusammen mit den Ökumenischen Netzen, Kairos Europa, Attac, Kooperation für den Frieden, Erlassjahr-Kampagne, IKvu, Initiative Natürliche Wirtschaftsordnung (INWO), Sozialwissenschaftliche Gesellschaft (SG), Seminar für freiheitliche Ordnung, Netzwerk soziale Dreigliederung, Initiative „Aufbruch – anders besser leben“ u.a. | |||||
| 2. | Sicherheit – für wen und wovor? | |||||
| a) | Wir teilen den zitierten umfassenden Sicherheitsbegriff der UNO und meinen, dass Sicherheit am meisten bedroht ist durch Ungerechtigkeit – und durch das Bestreben der Reichen, sich ihre Privilegien zu erhalten. | |||||
| b) | Wir erwarten vom Staat primär eine Rahmenordnung, die sowohl ein solidarisches Miteinanderwirtschaften als auch freie kulturelle Entfaltung der Menschen gewährleistet und | |||||
| c) | nicht Maßnahmen zur Absicherung geopolitischer Interessen und des Zugangs zu Naturressourcen in anderen Regionen. Die unter 1c) genannte Ökoumlage würde bewirken, dass das göttliche Geschenk dieses sonnenbeschienenen Planeten bei jedem Menschen ankommt und alle Menschen der Erde gleichen Zugang zu den Naturressourcen haben. | |||||
| d) | Eine eindeutige kirchliche Stellungnahme zu Gunsten solch globaler Teilhabe als Voraussetzung der „Sicherheit für alle“ und die beharrliche Forderung, die Wirtschaftsordnung entsprechend zu verändern, wären wichtige Schritte. | |||||
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Bankverbindung CGW: Postbank Niederlassung Karlsruhe, BLZ 660 100 75, Konto-Nr. 1140 12‑753 |
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